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Badische Turnerzeitung

Meike Jaeger (GTS): Deutsche Meisterin im Orientierungslauf/Ultralang 2004

Ein Orientierungslauf der besonderen Art ist die Deutsche Meisterschaft über die ultralange Distanz. Die Teilnehmer suchen in der Regel eine außergewöhnliche Herausforderung. Und die bekamen sie in diesem Jahr auch. Die Titelkämpfe, welche über mehr als doppelt so lange Distanzen wie normal führten, fanden am 25. April im Thüringer Wald statt. Wettkampfgelände war ein steiles, felsiges Gebiet zwischen Eisenach und Rennsteig. Das schluchtenreiche Wettkampfgebiet der Weltmeisterschaften von 1970 ist von mittelgebirgstypischen Buchenhoch- und Mischwäldern bestanden und gilt als gut belaufbar.

Die Gundelfinger Turnerschaft rückte gleich mit einer ganzen Mannschaft nach Thüringen an und lehrte der Konkurrenz erfolgreich das Fürchten. Meike Jaeger (GTS) konnte in der Damenhauptklasse ihren hervorragenden Trainingsstand unter Beweis stellen und empfahl sich so als Favoritin für die weiteren Wettbewerbe dieser Saison. Mit einer Zeit von 1:51:04 Stunden lag sie auf der 11 km Luftlinie und 515 Höhenmeter messenden Distanz knappe 15 Sekunden vor der Zweitplazierten Bettina Schlaefke vom DJK Adler Bottrop.

Silber in der Jugendklasse H18 holte sich Max Gaedtke (GTS). Mit 1:41:16 Stunden lag er nach 11.4 km Luftlinie und 535 Höhenmetern 5 min hinter Sören Lösch vom USV Jena. Max Gaedtke hat damit eindrucksvoll einen Leistungsstand unter Beweis gestellt, der an Bundeskaderniveau heranreicht.

Beste in der Klasse D21A-lang wurde Katarina Matejova (GTS). Sie siegte mit 1:27:00 Stunden und lag auf der 8.2 km Luftlinie und 400 Höhenmeter schweren Strecke mit über 11 min vor Katrin Hölzer vom OLV Weimar.

Helga Matusza (GTS) belegte Platz 3 in der Kategorie D35 (8,2 km Luftlinie und 400 Höhenmeter). Mit 1:41:08 Stunden lag sie nur 3 min hinter der Zweitplazierten Ute Schönfeld vom SV TU Ilmenau. Der Sieg ging an Wiebke Sihver vom USC Leipzig.

Lotte Murmann und Julia Schlesier (beide GTS) stellten sich der Konkurrenz in der Klasse D18 und belegten mit gleicher Zeit (1:54:37 Stunden) Platz 4.

Dirk Fritzsche