Andalucia O-Meeting
27. Februar - 1. März 2015
von Stefan König

Dem Frühling entgegen … nach Andalusien!

Zielgebiet am Sonntag
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Das alljährliche Andalucia-O-Meeting lädt ein, genau das zu tun, nämlich unsere Lieblingssportart OL damit zu verbinden, sich die wärmeren Temperaturen und die Sonne etwas früher zu gönnen! Eine Handvoll Südwestler haben die vier Rennen in der Gegend von Punta Umbria nahe Huelva (27.2. – 1.3.) dementsprechend genutzt: Winfried Fugmann, Ralph und Britta Meissner, Benedikt Funk, Kirsten und Stefan König genossen den blauen Himmel bei um die 20 Grad Lufttemperatur. Und gefühlt noch viel wärmer, wenn man sich von der Sonne direkt bescheinen liess … herrlich!

Nach einigen Trainingstagen in den vielen kartierten, detailreichen und zum größten Teil sehr offenen Wäldern und Dünen am Atlantik stand am Freitagnachmittag ein Prolog an. Die Bahnen enthielten zwei „Posten-Wolken“ (Score-OL), welche durch reguläre Bahnabschnitte danach und dazwischen zu absolvieren waren. Außerdem wechselte die Strecke mehrfach zwischen Wohngebiet, Wald und Dünen. Da dieser Modus noch mit Massenstart und gemäss der Sprint-Regeln durchgeführt wurde, ergab sich für manche Läufer mehr als für andere, dass sie diesmal nicht mit dem Grün oder dem Braun auf der Karte ihre Probleme hatten, sondern mit dem Rot! – also mit der Entscheidung, wo geht es als nächstes hin. Wo man durch durfte und wo nicht, wurde nicht vollends geklärt und/oder geahndet, denn vor allem machte dieser Warm-up Appetit auf mehr!

Am Samstagvormittag stand als erste Etappe einer Zweitageswertung ein Mitteldistanz-OL an. Der Pinienwald war überall mit interessanten Konturen unterlegt, dazu hier und da mit diversen, ortsüblichen, stacheligen Spezialitäten versehen (bis hin zu beeindruckenden Kakteen-Gruppen = „tiefstschwarzes“ Grün!). Es gab also zu Orientieren und –im sandiges Boden– zu Laufen, so wie wir es gerne haben. Unsere Südwest-Gruppe konnte mehr als gut mithalten. Die meisten waren in der ersten Hälfte ihrer Kategorie.

Sportlich wurde der Rest des Samstags von Erholen und einem Sprint durch Punta Umbria am Nachmittag geprägt. Mit Laufzeiten von 10-17 Minuten ein Bonbon, das die Reserven für den Normaldistanz-OL am Sonntag nicht angriff.

Dieser fand wieder bei schönstem Wetter statt. Teilweise war die Belaufbarkeit traumhaft: weicher, leergefegter Boden unter Pinien in leicht gewelltem Terrain (Äquidistanz 2.5m). Die Strecken abwechslungsreich: lange Schläge bis 2km auf vielen Bahnen, dann wieder dichte Postenabstände im Feinkupierten; insgesamt: schnelle Rennen.

Kirsten (D45) wurde an beiden Etappen und auch insgesamt Zweite; ihr fehlten am Ende nur 2:16 zum Gesamtsieg. Benedikt (H50) zeigte an Tag 2, was in ihm steckt: Etappensieg und Verbesserung in der Gesamtwertung von Platz 27 auf 11. In der gleichen Kategorie schaffte es Stefan aufs Podest, weil ein 4. und ein 7. Platz in der Summe Rang 3 bedeutete. Winfried (H55) setzte sich zweimal und somit auch insgesamt solide in der oberen Tabellenhälfte fest, Platz 10 von 27. Ralph (H60) machte es ähnlich wie Benedikt: nach dem 16. Platz am ersten Tag arbeitete er sich am Sonntag 6 Plätze nach oben. Britta (DE) kam nach Platz 24 am Samstag nicht in die Gesamtwertung.